„Süßes oder Saures“ kann eine schöne Gelegenheit sein, einander in der Nachbarschaft zu begegnen. Aber nicht jede Haustür möchte an Halloween Besuch. Mit ein paar freundlichen Regeln wird aus der Runde ein Vergnügen für Kinder und Anwohner statt ein Ärgernis.
Vorher die Route besprechen
Wenn Kinder losziehen, vereinbart eine überschaubare Strecke und eine feste Rückkehrzeit. Jüngere Kinder sollten in Begleitung eines Erwachsenen unterwegs sein. Achtet auf gut sichtbare Kostüme und nutzt möglichst beleuchtete Wege. Fragt freundlich und nehmt nur das, was angeboten wird. Niemand muss aufmachen oder etwas verschenken.

Signale respektieren
Ein beleuchteter Kürbis kann ein Hinweis sein, dass Besuch willkommen ist; eine Garantie ist er nicht. Wenn niemand öffnet, geht einfach weiter. Klingelstreiche, Erschrecken von Fremden oder das Beschmutzen von Türen gehören nicht dazu. Auch ein Nein sollte ohne Diskussion gelten. Falls Kinder enttäuscht sind, hilft ein vorher abgesprochener Abschluss zu Hause.
Auch Gastgeber dürfen Grenzen setzen
Wenn du mitmachen möchtest, stell eine kleine Schale bereit und bestimme selbst, wie lange du öffnen willst. Portionsweise verteilte, verpackte Süßigkeiten sind unkompliziert; achte bei Allergien auf die Kennzeichnung. Wer nicht mitmachen möchte, muss sich nicht erklären. Halloween soll ein freiwilliger, nachbarschaftlicher Spaß bleiben.
Mehr zu Naschereien für Kinder erklärt die Verbraucherzentrale NRW.

