Nach dem Trubel an Halloween beginnt am 1. November ein ganz anderer Tag. Allerheiligen ist in Nordrhein-Westfalen ein gesetzlicher Feiertag. 2026 fällt er auf einen Sonntag. Für manche gehört der Besuch auf dem Friedhof dazu, für andere ein Gottesdienst oder ein stiller Moment zu Hause. Und viele verbinden mit dem Tag einfach persönliche Erinnerungen.
Woher kommt Allerheiligen?
In der katholischen Tradition wird an diesem Tag aller Heiligen gedacht, auch derjenigen, für die es keinen eigenen Gedenktag gibt. Am 2. November folgt Allerseelen als besonderer Gedenktag für Verstorbene. In Familien gehen die Bräuche ineinander über: Gräber schmücken, eine Kerze entzünden oder an Menschen denken, die fehlen.

Was gilt in Nordrhein-Westfalen?
Allerheiligen ist in NRW gesetzlicher Feiertag. Das bedeutet grundsätzlich Feiertagsschutz nach den landesrechtlichen Regeln. Da der 1. November 2026 auf einen Sonntag fällt, ergibt sich daraus für viele Beschäftigte kein zusätzlicher freier Werktag. Der Reformationstag am 31. Oktober ist in NRW dagegen kein regulärer gesetzlicher Feiertag. Die beiden Tage haben unterschiedliche religiöse Hintergründe und sollten nicht verwechselt werden.
Platz für persönliche Erinnerung lassen
Nicht jeder erlebt Gedenktage gleich. Vielleicht möchtest du ein Grab besuchen oder ein Fotoalbum ansehen. Vielleicht fühlt sich der Tag eher schwer an und du brauchst Abstand. Beides darf sein. Eine Kerze zu Hause, ein Gespräch mit Angehörigen oder ein stiller Spaziergang können ganz unterschiedliche, passende Wege des Erinnerns sein.
Mehr zur Einordnung der Feiertage findest du in der Feiertagsübersicht des DGB. Auch unser Beitrag über Abschied und Erinnerungen greift das Thema persönlichen Gedenkens auf.

